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Auf der Suche nach dunklen Gestalten

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Das Forschungsprojekt wegen dem ich nach Hawaii gekommen bin, beschäftigt sich mit dunkler Materie . Viele Forscher vertreten die Ansicht, dass es diese geben muss, ein Nachweis ist bisher aber noch nicht gelungen. Um den dunklen Gestalten auf die Spur zu kommen, muss man sich zunächst fragen, wie diese dunkle Materie eigentlich aussehen soll. Auf diese Frage haben unzählige theoretische Physiker unterschiedliche Antworten gefunden. Es gibt viele verschiedene Modelle und postulierte dunkle Materie Teilchen. Zahlreiche Modelle gehen davon aus, dass beim Zerfall von dunkler Materie Antimaterie entsteht. Antiteilchen konnten sowohl in kosmischer Strahlung und in Teilchenbeschleunigern nachgewiesen werden, die Detektion erfolgt nach den gleichen Prinzipien wie für gewöhnliche Materie. Diese Tatsache machen sich Experimente zu Nutze, die auf indirektem Weg nach dunkler Materie suchen. Diese Suche ist erfolgreich, wenn sehr viel mehr Antiteilchen gemessen werden, als in bisherigen Mode...

Honolulu Zoo

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Heute stand mal wieder eine der klassischen Touristenattraktion von Honolulu auf dem Plan: Der Zoo. Für mich als Kama‘aina ist der Eintritt mit 8 Dollar für einen Zoo recht erschwinglich, daher habe ich ihn mir angesehen, obwohl ich auf der Homepage bereits gesehen hatte, dass die Sammlung an Tieren vergleichsweise klein ist. Ich war gleich zur Öffnung des Zoos da, sodass es noch leer war und ich das Glück hatte, häufig alleine an einem Tiergehege zu sein. Der Zoo ist tatsächlich nicht sehr groß, nach zwei Stunden, war ich bei allen Gehegen einmal gewesen. Aber das Gelände ist sehr schön angelegt, mit vielen interessanten Pflanzen und schönen Wegen. Außerdem sorgt die Lage des Zoos in den Tropen für eine ganz andere Atmosphäre als die europäischen Zoos. Die Großtiere waren weniger beeindruckend, zwei Elefanten, zwei Nashörner, drei Giraffen, ein Tiger und eine Löwin, aber es gab zahlreiche tropische Vögel und Echsen, die ich noch nicht kannte und viele Arten von Schildkröten, f...

Tantalusqualen

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Nachdem ich von meinem Zimmerfenster sehen kann, wie der Punchbowl Crater zwischen den Häusern von Honolulu aufragt, wollte ich ihn mir einmal näher ansehen.  Mit dem Fahrrad war ich sehr schnell am Fuße des Kraters angelangt, danach die Straße den Krater hinauf, war sehr anstrengend, besonders da es dort keinen Schatten gab. Kurz bevor man in den Krater gelangt, gibt es ein großes schmiedeeisernes Tor, ab hier ist Fahrrad fahren verboten. Das Innere des Kraters ist nämlich ein Soldatenfriedhof. Dementsprechend gilt es hier ein außerordentliches Maß an Anstand (und Patriotismus) zu wahren. Auf der dem Kratereingang gegenüberliegenden Seite ragt ein gewaltiges Denkmal auf, über dem natürlich die amerikanische Flagge weht. Dort sind all die Namen der Soldaten verewigt, deren Leichen nie gefunden oder identifiziert wurden. Auf der gesamten Rasenfläche liegen die Grabtafeln dicht an dicht in ordentlichen Reihen, auf einigen liegen Blumen, Kränze oder Flaggen. Am Rande des Kraters g...

Downtown Honolulu

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Die Innenstadt von Honolulu besticht durch eine einzigartige Mischung aus den modernen Wolkenkratzern der Banken und globalen Konzernen und den historischen Gebäuden, die aus der Zeit stammen, als Hawaii noch ein Königreich war. Die Sehenswürdigkeiten liegen alle sehr nah zusammen und sind bequem zu Fuß zu erkunden. Ich bin auch zu Fuß von meinem Zimmer in Ala Moana gestartet. Die Hauptsehenswürdigkeiten liegen alle in einem Block, mit einem Park dazwischen und von den mehrspurigen Straßen etwas abgeschirmt. Als erstes kam das Rathaus in Sicht. Das Honolulu Hale ist im mediteranen Imperialstil errichtet und erinnerte mich mit seinen Türmen mit roten Dächern und hellen Mauern tatsächlich an die herrschaftlichen Bauten der Toskana. Gegenüber erinnern die Hawaiian Mission Houses und die Kawaiahao Church an die Zeit, als christliche Missionare die Insel besiedelten und ihre Religion und Kultur mitbrachten. Von der heutigen Kultur auf der Insel zeugt die Staatsbibliothek neben dem Ratha...

Pearl Harbor

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Heute morgen klingelte der Wecker so früh wie noch nie für mich auf dieser Insel. Der Plan war Pearl Harbor zu besichtigen. Die ersten rund 1300 Besucher am Tag bekommen freien Eintritt in das USS Arizona Memorial, daher war mein Plan, schon um 7 Uhr morgens dort zu sein, wenn das Besucherzentrum öffnet, da ich nicht wusste, wie viel Andrang herrscht. Pearl Harbor ist die beliebteste Sehenswürdigkeit Hawaiis mit mehr als 1,8 Millionen Besuchern jährlich.  Pearl Harbor liegt außerhalb der eigentlichen Innenstadt, hat aber eine gute Busanbindung, z.B. Linie 40 von Ala Moana aus.  Der Eintritt in das Besucherzentrum ist kostenlos. Lediglich die Taschen müssen aus Sicherheitsgründen draußen bleiben und an der Garderobe wird der stolze Preis von fünf Dollar fällig. Rund um das Besucherzentrum gibt es zwei Museen, ein U-Boot und ein Schlachtschiff zu besichtigen, für einen Gesamtpreis von 72 Dollar! Ich habe mich lediglich auf das Besucherzentrum konzentriert, auch das biete...

Ein neues Zuhause

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Heute morgen bin ich das letzte Mal von meinem Zimmer in Palolo Valley in die Uni gefahren. Meinen Koffer habe ich gestern schon in die neue Wohnung gebracht, so dass ich  heute  nach der Uni gleich in mein neues Zimmer im strandnahen Viertel Ala Moana fahren konnte. Zeit, um von der Wohnungssuche auf Hawaii zu berichten. Nachdem ich bei meinen Vorbereitungen sehr schnell festgestellt hatte, dass es nahezu unmöglich ist von Deutschland aus ein Zimmer zu suchen, hatte ich mir für den Anfang ein Zimmer bei Airbnb gemietet. Schon bei diesen war drei Monate im voraus die Auswahl sehr begrenzt und noch weniger kosteten weniger als 50 Euro die Nacht, spätestens da wurde mir klar, wie schwierig der Wohnungsmarkt in Honolulu ist. Die eigentliche Wohnungssuche begann dann in Portland am Flughafen. Das Portal über das die meisten Wohnungen vermittelt werden ist Craigslist. Eine kuriose Seite, auf der neben Wohnungen und Autos auch Gebrauchsgegenstände verkauft oder aber auch...

Manoa Falls

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Auch heute habe ich wieder eine Wanderung unternommen. Die Strände dieser Insel werde ich schon auch noch erkunden, keine Sorge. Allerdings liegt mein neues Zimmer (ja ich habe tatsächlich eines gefunden!) nur einen Block vom Strand entfernt und mein aktuelles Zimmer liegt am Beginn eines der Täler. Daher wollte ich mich dieses Wochenende ganz den Bergen widmen. Das Klima hier unterscheidet sich auf sehr kleinen Distanzen unglaublich stark. Während es am Strand selten mehr als tröpfelt, hängen in den Bergen jeden Tag Wolken und es gibt kräftige Regengüsse. Als ich durch das Manoa-Tal fuhr, waren die Berge von dicken, grauen Wolken umhängt, es windete stark und es tröpfelte auch ein wenig. Der große Regen blieb jedoch zum Glück aus und bis ich nach einem Fehlversuch der Orientierung den Parkplatz beim Beginn des Wanderwegs zum Manoa Wasserfall erreichte, schien schon wieder die Sonne. Für mich persönlich war der Wasserfall, leider kein großes Highlight. Bis knappe zwei Kilom...